Das Winklstüberl wird 50

Rund 50 Jahre ist es her,
für Thekla und Sepp Mairhofer war´s anfänglich sehr schwer,
doch bald hieß es ganz unvergleichlich, hier gibt es Torten gut und reichlich.
Sepp war zum Tortenkönig schnell ernannt
und´s Winklstüberl weit bekannt.
Von München bis zur Waterkant,
kreuz und quer durch´s deutsche Land,
war´s Winklstüberl ein Begriff, 
für Qualität, Gemütlichkeit und Pfiff.
Amerika ist auch genannt,
das gleiche gilt für´s Japanland.
Ja der Sepp der hat`s verstanden,
bekannt zu werden in allen Landen.
Die Welt trifft sich in diesem Hause
bei gutem Essen, Kaffee und auch zur Jause.
Es war gewiß nicht immer leicht,
aber mit Fleiß und Können hat´s der Sepp erreicht, 
das Haus zu führen mit Glück und Geschick.
Frau Thekla und die Kinder halfen fleißig mit.
Auch Schiksalschläge trug der brave Meister,
geholfen haben nicht zuletzt die treuen Geister.
So hat der Sepp nach schweren Jahren,
auch allseits Dank und Lob erfahren.
Nie hat ein Ruhetag den Gast vertrieben

so ist es immer und bis heut geblieben!

Von Vater Staat wurde der Chef geehrt
das Großkreuz wurde ihm verehrt.
Er blieb so forsch wie einst und jung
und deshalb angenehm voll Schwung.
Den Spiegel fürchten braucht er wirklich nicht
Zufriedenheit und Jugendfrische lacht aus seinem Gesicht.

Die Eigenschaften sind ihm angeboren
er hat die gute Laune nie verloren!
auf der Kommandobrücke steht er hoch heute
zur großen Freude aller Leute.
Das Winklstüberl längst eine Legende
viel Gästefreude ohne Ende!
Den alten Meisterrezepten getreu 
und doch stets frisch, modern und neu.
Tradition und Fortschritt bleiben gepaart,
nach alter Sitte in gleicher Art.
So sollte es bleiben für alle Zeit;
Das wünschen wir in Herzlichkeit!
So rufen wir heute für manches weitere Jahr:
Hoch lebe unser großartiger Jubilar.

Winkl im Dezember 2000

Aus dem Rahmen im Raum vor der Kuchentheke, gestaltet von den Mitarbeitern des Winklstüberls

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