Zur Geschichte des Winklstüberl
Das Cafe Winklstüberl wurde um 1300 erstmals als die Schwaige Wynckel erwähnt und gehörte zum Kloster Maxirain. Um 1470 wird in den Chroniken ein Hanns Winkler genannt. Das Anwesen gehört nun zum Kloster Scheyern und muss im Jahr 300 Käse dort abliefern. Um 1620 ist Peter Wernberger von Rormoos bei Thiersee der Winkl-Bauer. Ab 1680 dient die Winklschwaige dem Kloster Fischbachau. 1865 kauft ein Makler das WinklAnwesen und zerteilt es in mehrere kleinere Besitzungen. Das verbleibende Bauernhaus Winkl kauft Paul Landmann aus Tirol.
Ab 1950 betreibt Josef Mairhofer, Sohn von Elisabeth Mairhofer, geb. Landmann, zusammen mit seiner Ehefrau Thekla, geb. Färber, das Cafe Winklstüberl.

So sah der Hof aus, bevor er zum Winklstüberl wurde
Im Dezember 2000 feierte das Winklstüberl 50
jähriges Bestehen und das ohne jeden Ruhetag!
Aus diesem Anlaß wurde ein Bilderrahmen gestaltet, der hier wiedergegeben ist.
Es gibt historische Postkarten,

aber auch bei alten Postkarten hat man auch schon
manipuliert:

So stand der Breitenstein vermutlich noch nie hinter dem Winklstüberl!
Den Zaun auf diesem Bild gibt es heute auch nicht
mehr:

Sepp und Thekla Mairhofer arbeiteten gut
zusammen und machten das Winklstüberl zu dem, was es heute noch ist:

1995 war ein schweres Jahr: Zwei Todesfälle, siehe 1995
In bewundernswerter Weise arbeitete Sepp Mairhofer weiter und konnte am 21.6.2001 seinen 80zigsten Geburtstag feiern.
Am 10.4.2003 verstarb Sepp Mairhofer.
Die Mitarbeiter haben ihm diese Tafel gewidmet:
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In Memoriam Sepp Mairhofer Seit 1950 leitete er mit großem Geschick sein Cafe-Restaurant zur Freude seiner Gäste. Auch nach dem Ableben seiner Frau führte er das über die Grenzen hinaus beliebte Haus im vorzüglichen Standard weiter. Am 10. April 2003 mußten wir nach seiner schweren Krankheit von ihm Abschied nehmen. Alle seine langjährigen Mitarbeiter und die stets zufriedenen Gäste werden ihm für immer ein ehrendes Andenken bewahren. Möge sein Lebenswerk in den Händen seiner Tochter mit Gottes Segen weiterblühen! |